Fotobericht: Uhu in Berlin
Hinweis: Zur Vergrößerung Foto anklicken und ggf. mit den Pfeiltasten navigieren

Feststellung eines Uhus am 11.04.2013 in einem Wohngebiet nahe Alexanderplatz (Mitteilung von Jens Scharon)

Seit dem 8. April 2013 kamen mehrere Hinweise von Anwohnern, das sich auf Höfen zwischen der Dircksenstraße am Alex und der Linienstraße am Rosa-Luxemburg-Platz ein Uhu aufhält. Am 11.4.2013 konnten BOA-Mitglieder den Vogel sehen, fotografieren und somit die Beobachtung bestätigen. Es handelt sich um ein Männchen.

01_Uhu2_6478 02_Uhu2_6465 03_Uhu2_6463 04_Uhu2_6457
Bildautor: Jens Scharon

Ein Wermutstropfen: Der Uhu saß am 12.4. auf dem Bürgersteig vor der Kleinen Alexanderstraße 28. Vorsorglich wurde er fachgerecht zur Tierklinik gebracht.

 

Wir erinnern daran, dass es vor 3 Jahren schon einmal zu einer Begegnung mit dem Uhu in Berlin-Mitte kam.

Feststellung eines Uhus am 5.3.2010 am Märkischen Museum, Berlin-Mitte (Mitteilung von Klemens Steiof)

Der Uhu wurde am 5.3.2010 gegen 8:50 Uhr von Holger Brandt (wieder-)entdeckt. Der Uhu saß auf einem Schneefanggitter oberhalb der Regenrinne, in (sehr grob geschätzt) ca. 15 m Höhe. Zu diesem Zeitpunkt war der Uhu von mobbenden Elstern und einzelnen Nebelkrähen umgeben.

Uhu_MM01 Uhu_MM02 Uhu_MM03 Uhu_MM04
Der Uhu saß innerhalb des gelb markierten Ring auf dem Schneefanggitter des Märkischen Museums.
Bildautor: Klemens Steiof
Gegen 10 Uhr und 13 Uhr saß der Vogel noch immer an der gleichen Stelle. In dieser Zeit sind auch die Fotos entstanden. Der Uhu döste zeitweise, blickte aber auch munter in die Umgebung. Zum Teil ließ er Rufreihen hören, und ließ sich auch leicht zum Rufen provozieren. Dabei war der große weiße Kehlfleck auffällig, der ansonsten nicht zu sehen war. Zeitweise war der Uhu von lärmenden Nebelkrähen (bis zu ca. 40) und einzelnen Elstern umgeben. Diese verloren aber nach einigen Minuten wieder Interesse und ließen dann vom Uhu ab. Zeitweise ging der Uhu der Gefiederpflege nach. Noch zwischen 17.30 und ca. 18 Uhr saß er an der gleichen Stelle. Dann flog er in fortgeschrittener Dämmerung quer über den Köllnischen Park zu einem hohen Backstein-Altbau in der Rungestraße, wo er sich ca. 20 Minuten im Bereich des unterhalb des Daches umlaufenden Balkons aufhielt. Bei diesem Flug und kurz danach wurden die anwesenden Nebelkrähen durch weit über 1000 Saatkrähen und Dohlen verstärkt, die z.T. von über 1 km Höhe (offenbar Trupps beim Schlafplatzflug) herunterstießen um das vorhandene Spektakel zu unterstützen. Aber auch diese Mengen ließen schnell von dem Uhu ab, als er sich wieder ruhig verhielt. Schließlich flog der Uhu nach Osten ab, dem Verlauf der Rungestraße folgend (also Spreeparallel) und über die Brückenstraße hinaus. Weiterlesen